Risse im neuen Kirchenboden?

Kann es wirklich sein, dass im neuen Kirchenboden gerissene Platten mitverlegt wurden?

Diese Frage kann ganz eindeutig und zweifelsfrei mit NEIN beantwortet werden. Die verlegten Solnhofener Platten bestehen aus natürlich gewachsenem Stein, der vor etwa 180 Millionen Jahren entstanden ist. Die fälschlicherweise als Risse gedeuteten Stellen sind Spalten, die während der Entstehung durch gebirgsbildende Kräfte vor über 100 Millionen Jahren entstanden sind und sich im Lauf der Zeit wieder mit Kalkspat oder Quarz gefüllt haben und so zu einer Einheit verwachsen sind. Bedingt durch die Entstehung sehen diese sogenannten Quarzadern aber wie echte Risse aus.

Ein ganz einfacher Test schafft übrigens Gewissheit: Fahren Sie mit dem Finger über eine solche Quarzader und Sie werden keinerlei Erhebung bzw. Vertiefung verspüren - die Platte ist eine Einheit. Wäre sie tatsächlich gerissen, so könnte sie kein Fliesenleger der Welt derart perfekt kitten, dass es an der Bruchstelle keinerlei spürbare Veränderung gibt.

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